Bach-Meditationen

Konzertinstallation mit Maya Homburger (Violine) Barry Guy (Kontrabass)

Samstag, 22. Februar, zwischen 19 und 23 Uhr
Montforthaus Feldkirch, Großer Saal. Kommen und Gehen frei wählbar.

Ticket: 18 Euro

»Mein Plan ist, Bachs-Violinsonaten während drei bis vier Stunden in atmosphärisch speziellen, akustisch interessanten Orten zu spielen, wobei sich das Publikum frei fühlen kann, zu kommen, zu bleiben oder auch zu gehen«, schreibt Maya Homburger, eine der großen Barockgeigerinnen der Schweiz.

Wir haben sie und ihren Partner den britischen Kontrabassisten Barry Guy eingeladen, sich dafür den ganzen Großen Saal des Montforthauses zu nehmen. Johann Sebastian Bach, György Kurtág und freie Improvisationen wie Sie sie noch nie gehört haben. Ein Erlebnis an Klang, Farben und Transparenz.

»Beim Üben in meinem Studio hatte ich die Eingebung, dass, ›wenn jede einzelne Note‹ in Bachs Solo-Sonaten und Partituren so gespielt würde, als sei eine ganze eigene Welt in ihr enthalten (…) dann könnte ich vielleicht einen noch tieferen Bewusstseinsraum erreichen und einen Ort, wo die Zeit stillzustehen scheint und man zum Kern der Musik, und vielleicht sogar des Lebens selbst, gelangt.«

Maya Homburger war jahrelang eine der Konzertmeisterinnen von John Eliot Gardiners »English Baroque Soloists« und hat sich nach vielen Jahren in England und Irland wieder in der Schweiz niedergelassen. In Duo-Konzerten mit dem Solobassisten Barry Guy konzentriert sie sich auf die Kombination von Alter und Neuer Musik bis zur Improvisation. Ihre Gesamtaufnahme von H. I. F. Bibers berühmten Rosenkranzsonaten wurde 2006 auf dem Maya-Label veröffentlicht, ihre erste Duo CD »Ceremony« mit Barry Guy erschien bei ECM. Das Publikum der Montforter Zwischentöne begeisterte sie mit ihrem musikalischen Zwiegespräch über Resonanz im Wechselspiel mit dem Biologen Andreas Weber. (Schwerpunkt »schweigen«, November 2018)

Mit seiner Begeisterung für das Experimentelle wurde Barry Guy zu einem wesentlichen Neuerer der improvisierten Musik. Seine Suche nach dem Ideal der musikalischen Kommunikation ließ ihn 1970 zum Gründer des berühmten ›London Jazz Composers Orchestra‹ werden. Sein profundes und innovatives Schaffen spiegelt sich in einer außergewöhnlichen Serie von Kompositionen für Kammermusikensembles und großes Orchester wider. Musiker wie Evan Parker, Barre Phillips, Irène Schweizer, Marilyn Crispell, Mats Gustafsson und viele andere schätzen ihn als langjährigen Partner in den unterschiedlichsten Formationen und Projekten.

Diese Veranstaltung hat die Green Event Zertifizierung.

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