Drei Abende – drei Begräbnisse

Mit Philosophie, Musik und Architektur

Drei Auftragsnachrufe, eine Totenkapelle und Trauermusik
Musik: Vienna Reed Quintet, Bühne: Helmut Dietrich und Hugo Dworzak

Altes Hallenbad Feldkirch

 

1 Das Begräbnis der Gewissheiten
durch die Philosophin Alice Lagaay
Mittwoch, 26. Februar, 19 Uhr

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2 Das Begräbnis der Privatsphäre
durch den ehemaligen deutschen Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar
Donnerstag, 27. Februar, 19 Uhr

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3 Das Begräbnis der Muße
durch den Philosophen Thomas Macho
Freitag, 28. Februar, 19 Uhr

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Ticket: 18 Euro (pro Abend)

Drei Philosophen halten eine Trauerrede. Dazu gibt es herzzerreißende Musik von den Holzbläsern des Vienna Reed Quintet in einem ganz besonderen Raum. Jeder Abend ist einzeln buchbar.

Die Bühne – Kapelle für Abgesänge

Vorarlberg verfügt im Verhältnis zu seiner Größe über eine der vielfältigsten Architektur- und Grafikdesign-Szenen Europas. Neben unserer laufenden Zusammenarbeit mit den führenden visuellen Gestalterinnen und Gestaltern der Region beauftragen die Montforter Zwischentöne einmal pro Jahr Persönlichkeiten der Vorarlberger Baukunst mit dem Entwurf eines Theaterraums.

Für die Begräbnis-Reihe mit philosophischen Nachrufen gestalteten die beiden Vorarlberger Baukünstler Helmut Dietrich und Hugo Dworzak eine Bestattungskapelle im Alten Hallenbad Feldkirch.

Helmut Dietrich studierte Architektur an der Technischen Universität Wien bei Ernst Hiesmayr. Während des Studiums arbeitete Helmut Dietrich regelmäßig bei Paolo Piva in Biella und nach dem Diplom 1985 in dessen Atelier in Venedig. 1994, nach dem gewonnenen Wettbewerb für das Festspielhaus Bregenz, gründeten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller ein gemeinsames Büro. Heute beschäftigen sie rund 100 Mitarbeitende an den Standorten Bregenz, Wien, St. Gallen, Paris und München.

Seit 2011 leitet Helmut Dietrich an der Kunstuniversität Linz den Lehrgang ›überholz‹ und seit 2006 den Workshop Design FH Technikum Kärnten, Spittal und Udine. Hugo Dworzak, studierte Architektur an der Universität Innsbruck. 1989 folgte der Master of Architecture am Pratt Institute (NY) sowie die Gründung seines Büros in Dornbirn. Bereits seit 1990 engagierte er sich in der Lehre und unterrichtete an der Universität Innsbruck und als Gastprofessor an diversen internationalen Universitäten. Seit 1999 ist er an der Universität Liechtenstein tätig, wo er von 2012-2016 Leiter des Instituts für Architektur und Raumentwicklung war.

Musik für das Ende eines Lebensgefühls – Vienna Reed Quintet

Das Quintett begleitet, auf Wunsch der Hinterbliebenen, die Trauerfeiern mit einem breiten Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart, mit Musik von Josquin Desprez, Johannes Ockeghem, Arcangelo Corelli, Jean-Philippe Rameau, Maurice Ravel, Marc Mellits, Nina Simone, George Gershwin, Carola Bauckholt u.a.m.

Heri Choi – Oboe
Heinz-Peter Linshalm – Klarinette
Alfred Reiter – Saxophon
Petra Stump-Linshalm – Bassklarinette
Marcelo Padilla – Fagott

Das Ensemble vereint viele Jahre Erfahrung bei den Wiener Philharmonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Wien, dem Klangforum Wien, dem Concentus Musicus, oder den Berliner Philharmonikern. Neben der klassischen Musik sind die fünf auch in der zeitgenössischen Musik, der Alten Musik, der Kammermusik, der Improvisation, der Komposition, der Klangregie zuhause, ebenso wie im Sound Design. Das Vienna Reed Quintet besticht neben seiner Klangvielfalt durch außergewöhnliche Repertoirevielfalt und brillante Arrangements. Im Herbst 2018 erschien die erste CD des Ensembles mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel und Jean-Philippe Rameau bei NAXOS.

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