HUGO-Pitch 2019 – Das Finale

Internationaler Wettbewerb für neue Konzertformate

Freitag, 8. Februar, 19 Uhr

Altes Hallenbad, Reichenfeldgasse 10, 6800 Feldkirch

Eintritt frei!

 

Der Hugo-Pitch: Internationaler Wettbewerb für neue Konzertformate Vor Publikum und Jury

Die Präsentation der fünf besten Konzertformate – vor Publikum und Jury

Ein Blick in das Konzert der Zukunft? Teams aus brillanten jungen Musikerinnnen und Musikern führender Musikhochschulen präsentieren vor Publikum und Fachjury Mini-Konzerte voller überraschender Einfälle, mit direktem Feedback der Fachjury. Am Ende des Abends erhält das beste Team den begehrten »Hugo«. Ein Geheimtipp für alle professionellen Musikerinnen und Musiker, Neugierige und Genießer innovativer Konzertereignisse.

Die Aufgabe

Entwicklung eines Konzertformats zum Sommerschwerpunkt 2019 »entdecken« für den Theatersaal des ehrwürdigen Gasthofs Löwen in Feldkirch-Tisis. Aufführungsdauer: 60 Minuten.

Der Gasthof Löwen in Feldkirch-Tisis

Jedes Team präsentiert innerhalb von 15 Minuten seine Konzertidee vor Publikum und Jury. Das Siegerteam darf sein Konzept im Rahmen unseres Sommerschwerpunktes realisieren.

Seit ihrem Start 2015 loben die »Montforter Zwischentöne« einmal pro Jahr den »Hugo – Internationaler Wettbewerb für neue Konzertformate« aus. Benannt nach einem der ersten historisch bekannten Musiker des Landes, dem Minnesänger Hugo von Montfort. Aufgrund des Erfolgs der vergangenen Jahre haben wir den Wettbewerb erstmals für alle Musikhochschulen des deutschsprachigen Raumes geöffnet. Über 20 Teams zwischen Rostock, Leipzig und Basel, Wien, Salzburg und Feldkirch haben Entwürfe eingereicht. Die besten fünf haben wir zum Pitch eingeladen.

 

Die Finalisten


Crosswinds (Hochschule für Musik FHNW Basel)

 Crosswinds-web-Auschnitt

 „Der Löwensaal in Feldkirch ist ein Ort, der bereits in seiner ursprünglichen Bestimmung als Gemeinschaftssaal vielfältige Bedeutungen und Funktionen für die Bewohner von Tisis hat. Darüber hinaus hat er in seiner Geschichte weitere, unvorhergesehen Rollen erfüllt. Die Vielschichtigkeit dieses besonderen Ortes soll unsere ebenso vielseitiges musikalisches Programm umrahmen. Entsprechend dem Thema “Entdecken” und dem Anspruch, diesen sozialen Raum mit neuem Leben zu füllen, werden wir dieses Programm nicht einfach so preisgeben, sondern stattdessen das Publikum damit betrauen, die Reihenfolge der Stücke in gemeinsamer Aktion zu bestimmen und unsere Musik in Verbindung mit den verschiedenen Geschichten und Gesichtern des Raumes zu erkunden.“

 


 Die Wanderer (Hochschule für Musik FHNW Basel)

 Die-Wanderer web Ausschnitt

 „Lange war das Gasthaus ein Symbol von Begegnung und ein Schutzort gewesen. Unterschiedliche Menschen haben sich getroffen und Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht. Um diese Idee darzustellen, haben wir uns den Saal als ein Kreuzpunkt vieler Wege vorgestellt. Deswegen haben wir an die Menschen, Kulturen, Völker, die aktuell wegen Konflikten und Schwierigkeiten unterwegs sind um ein besseres Leben zu finden gedacht. Diese Menschen brauchen doch auch einen Treffpunkt wie das Gasthaus Löwen und für die Feldkirchner wäre das Gasthaus ein perfekter Ort, um diese Menschen kennenzulernen. Unsere Idee ist, dass das Gasthaus, in diesem Zusammenhang, als ein Ort für interkulturellen Austausch benutzt werden könnte.“ 

 


Nika Baumann (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

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 „Der Wald erscheint immer wieder als Ort des Geschehens in Märchen. Er symbolisiert das Unbekannte, die Wildnis, Geheimnisse und Überraschungen und ist oft eine Metapher für die Psyche des Menschen. Die Grundidee dieses Konzepts ist Selbstentdeckung durch das Format des Märchens. Das Gasthaus repräsentiert den Wald, eine Tänzerin spielt die Protagonistin, und die Musiker stellen Teile der Psyche dar.“ 

 


Das Lionman Kollektiv (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

 
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 „Wir möchten uns im Gasthaus Löwen auf eine poetisch-musikalische Entdeckungsreise auf der Suche nach Gemeinschaft begeben. Musik soll mit Entdecken gekoppelt werden: der Weg, sich selbst in Musik zu entdecken und durch die Musik den Anderen entdecken zu können, soll in Sprechtexten, in Gesang und im Instrumentalen dargestellt werden. Die Zielsetzung darin ist es, den Musiker und das Publikum in einer Gemeinschaft zusammenzuführen, die es ermöglicht, den dabei entstehenden Mehrwert des Gemeinsamen erfahrbar zu machen.“ 

 


Katharina Muhr (Vorarlberger Landeskonservatorium)

Katharina-Muhr-web-Ausschnitt

„Dieses Konzept sieht ein interaktives, situationsbezogenes Musikmärchen vor, bei dem das Publikum dirigiert, dramaturgisch mitwirkt und auch spielt. In der Art des Grimmschen Märchens ‚Der gestiefelte Kater‘, lässt sich der Handlungsverlauf, aber auch Entscheidungen zu einzelnen Figuren sowie dem Szenerie durch Interaktionen des Publikums (Lösen von ‚Challenges‘) maßgeblich mitbestimmen. Die Volksmärchenerzählung wird inhaltlich zum Aufführungsort kontextualisiert, indem historische Bezüge zur Geschichte der Braugaststätte Löwen in Feldkirch-Tisis hergestellt werden.“


 

Die Jury

Prof. Annekatrin Klein, Pianistin, Performerin, Lehrende
Folkert Uhde, Konzertdesigner, Montforter Zwischentöne
Dr. Wolfgang Burtscher, Journalist, Kulturkreis Montforthaus

Moderation Shelly Kupferberg, Kulturredakteurin, ARD, Deutschlandfunk, RBB

Das Preisgeld

Das Siegerteam erhält neben 2500 Euro für Gagen und Technik ein Preisgeld von 1.000 Euro. 

Das Siegerteam des HUGO-Wettbewerbs 2018

Die »Montforter Zwischentöne« danken dem Kulturkreis Montforthaus für die großzügige Unterstützung des Wettbewerbs.

Wir danken dem Gasthof Löwen Tisis für die großzügige Unterstützung.

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