Hugo-Wettbewerb 2020

Die Teilnahme

 

Der Hugo-Wettbewerb wird in mehreren Schritten ausgetragen: Nachdem sie an einem Workshop mit den künstlerischen Leitern teilgenommen haben, reichen die Teams ihre Exposés und Konzepte ein. Die Finalisten werden zum Hugo-Pitch vor Publikum und einer Live-Jury eingeladen, die gemeinsam den Sieger küren.

Zur Ausschreibung

 

Der Workshop

Verbindliche Anmeldung zum Workshop
Bis Sonntag, 10. November 2019
Namen, Kontaktdaten und Anzahl der Vertreter vor Ort bitte an thomas.pfanner@feldkirch.at übermitteln.

Workshop, Detailbriefing, Vor-Ort-Besichtigung
Montag, 25. November 2019, 14 bis 18 Uhr
Montforthaus Feldkirch

Die Teilnahme an diesem Workshop ist für mindestens eine Vertretung pro Team verpflichtend! Der Workshop findet auf Deutsch statt und ist kostenlos, Reise- und Übernachtungskosten werden nicht erstattet. Ausnahmen sind Studierende aus Städten, deren Anfahrtsweg sich nicht am selben Tag bewältigen lässt. Mehr Informationen zu einem Reisekostenzuschuss erhalten Sie direkt bei thomas.pfanner@feldkirch.at

Um möglichst präzise die Aufgabenstellung zu vermitteln, laden wir Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligter Teams zu einem Briefing- Workshop nach Feldkirch ein. Die beiden künstlerischen Leiter der Montforter Zwischentöne, Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde, geben Tipps und Infos zu innovativen Konzertdramaturgien, zeigen die Siegerbeiträge der vergangenen Jahre und geben Feedbacks zu ersten Ideen der Teilnehmenden. Wir besichtigen die Spielstätte vor Ort, diskutieren das Briefing im Detail und die Beteiligten lernen spannende Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum kennen. Nicht zuletzt ist der Hugo auch eine tolle Möglichkeit internationaler Vernetzung und des Austausches.

Impressionen vom Workshop für den Hugo 2019, bei dem Studierende aus 25 Städten den historischen Theatersaal des Gasthof Löwen besichtigten:

Montforter Zwischentöne Montforter Zwischentöne Montforter Zwischentöne Montforter Zwischentöne Montforter Zwischentöne

 

Das Exposé

Deadline Exposé
Mittwoch, 8. Jänner 2020, bis 12 Uhr mittags schriftliche Abgabe des Exposés an thomas.pfanner@feldkirch.at als PDF per Mail.

Abgabeform
– Ein formloses PDF (max. 3 Seiten) in dem die Konzertidee beschrieben ist (Idee, Ablauf, Programm, Raumgestaltung). Gerne inkl. Skizzen, Illustrationen, Ablaufplänen, etc.
– Das Anmeldeformular
– Eine Kurzbiografie der TeilnehmerInnen
– Ein druckfähiges Teamfoto als separate jpg-Datei mit Teamnamen

Bekanntgabe der Einladungen durch die Vorjury
Mittwoch, 15. Jänner 2020
Information an alle Teams, wer für die Wettbewerbsteilnahme nominiert worden ist und damit bei der öffentlichen Wettbewerbspräsentation, dem Hugo-Pitch teilnehmen wird.

Die Abgabe des Exposés stellt gleichzeitig die verbindliche Anmeldung zum Wettbewerb dar!

Das Exposé ist ein formloses Dokument, in welchem die Konzertidee erläutert wird. Es beinhaltet die künstlerische Grundidee, den Ablauf, einen Programmentwurf und die Raumgestaltung. Ziel ist, eine starke dramaturgische Strategie zu Thema und Raum zu vermitteln, die Lust macht, das Team einzuladen und den Entwurf im Detail ausgearbeitet zu sehen. Zur Wettbewerbspräsentation werden insgesamt drei Teams/Personen eingeladen. Für das Vorarlberger Landeskonservatorium als Wettbewerbspartner gibt es eine Wildcard, die ein Feldkircher Team als 4. Finalisten automatisch zum Hugo-Pitch zulässt.

 

Das Konzept

Deadline Konzept
Mittwoch, 29. Jänner 2020, bis 12 Uhr mittags schriftliche Abgabe des Konzepts an thomas.pfanner@feldkirch.at als PDF per Mail.

Abgabeform
– Ein formloses, max. vierseitiges PDF in dem die Konzertidee beschrieben ist sowie deren Realisierung inkl. technischer Anforderungen.
– Ein separates einseitiges PDF für das Budget (Gagen, Technik, etc.)

Das Konzept ist das finale Dokument, mit dem die Wettbewerbsjury zu ihrem Urteil kommt!

Das Konzept ist eine Erweiterung des Exposés. Es beinhaltet neben Idee, Ablauf, Programm und Raumgestaltung auch einen Budgetvorschlag sowie eine detaillierte Anforderungsliste der Technik. Offene Fragen der Vorjury sollen hier noch ausgearbeitet und geklärt werden. Diese letzte Ausarbeitungsphase dauert nur noch zwei Wochen.

Hinweis: Das Montforthaus Feldkirch übernimmt den klassischen technischen Support, wie z.B. den evtl. Einsatz von Tonanlage, Lichttechnik etc. Solche Elemente sind – nach vorheriger Abklärung mit dem Haus (!) – nicht budgetrelevant. Beim Workshop am 25. November 2019 werden bereits detaillierte Informationen über den technischen Support gegeben.

 

Der Hugo-Pitch

Die Wettbewerbspräsentation vor einer Live-Jury

Hugo-Pitch
Dienstag, 4. Februar 2020, ab 19:30 Uhr
Mündliche Wettbewerbspräsentation aller nominierten Teams im Rahmen des Symposiums »Musik und Gesellschaft« des Vorarlberger Landeskonservatoriums.

Technikcheck vor der Wettbewerbspräsentation
Dienstag, 4. Februar 2020, ab 14 Uhr
30 Minuten Zeit pro Team für einen Technikcheck (keine Generalprobe).

Die Ermittlung des Siegerbeitrags erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Wettbewerbspräsentation der Teilnehmer vor einer Fachjury. Jedes Team stellt seine Einreichung vor Jury und Publikum vor. Dauer pro Vorstellung und Team: exakt 10 Minuten! Die Jury gibt sofort im Anschluss an jede Präsentation ein Feedback und diskutiert den Entwurf.

Bitte beachten: Die Art der Präsentation leistet einen erheblichen Beitrag zur Entscheidung der Jury. Wer lebendig, professionell performt, dem wird auch eher zugetraut, das vorgeschlagene Konzertformat erfolgreich umsetzen zu können.

Wir empfehlen deshalb möglichst anschauliche Vorführungen, da die Live-Präsentation auch vor Laien bzw. Entscheidungsträgern stattfindet, die konzertdramaturgisch nicht einschlägig vorgebildet sind. Die Viertelstunde Pitch ist praktisch ein »Gruß aus der Küche« des vorgeschlagenen Konzert-Konzeptes

Der Eintritt zum Hugo-Pitch ist frei und findet im Rahmen des Symposiums „Musik und Gesellschaft“ des Vorarlberger Landeskonservatoriums statt (vlk.ac.at/symposium). Eingeladen sind Interessierte, Vertreter einschlägiger Institutionen, die Musikszene Vorarlbergs, Presse, Familien und Freunde der Teilnehmer, etc.

Alle Arbeiten werden von ihren Autoren persönlich erläutert. Die Teilnahme daran ist ein verpflichtendes Element des Verfahrens sowie die Anwesenheit bis zur Bekanntgabe der Preise am selben Abend. Die Entscheidung über den Wettbewerbssieger erfolgt ebenfalls in einer öffentlichen Debatte nach der Präsentation des letzten Teams.

Das Siegerteam erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro und führt die Konzertidee am 10. Juni 2020 in Feldkirch auf.

Die Juroren:
Frauke Bernds, Leiterin Konzertplanung Kölner Philharmonie
Peter Paul Kainrath, Intendant Klangforum Wien
Maximilian Maier, Musikredakteur Bayerischer Rundfunk
Sarah Wedl-Wilson, Rektorin Hanns Eisler Hochschule für Musik, Berlin