Wettbewerb

 

»träumen« So lautet der inhaltliche Schwerpunkt der Zwischentöne Anfang Juli 2017. Das Programm präsentiert korrespondierende Dramaturgien zwischen Musik und inhaltlichen Zugängen, in denen das Thema Resonanz findet.

Von »The Fairy-Queen«, einer Opern-Revue zu Traum, Begehren und Verwandlung mit Musik von Henry Purcell bis zu traumhafter Musik mit kleinen Ensembles verteilt in der ganzen Stadt, einem Sommernachtstraum für Kinder oder einem Konzert nach dem Erwachen früh am Morgen.

Im Rahmen des Wettbewerbs suchen wir einen dramaturgischen Vorschlag, ein »Konzertdesign«, welches das Thema mit musikalischen, inhaltlichen, raumgestalterischen Strategien aufgreift. Das durchgestaltete Programm eines Abends, dessen Protagonisten, Ablauf, Form… – Entwurf und Beschreibung der kompletten Inszenierung.

Dabei interessiert uns ein Zusammenspiel des spezifischen Raumes – ein altes Hallenbad – mit Musik, die Möglichkeit der Kooperation unterschiedlicher Zugänge zur Auseinandersetzung mit dem Traum, neue Formen des Beginnens, Beendens des Abends, die Integration des Publikums oder alles dies, begründeterweise, auch nicht.

Zentrale Vorgaben
Dauer der Veranstaltung: 60 Minuten
Aufführungsort: Altes Hallenbad, Feldkirch
Gesamtkosten (Gagen, Technik): 2.500 Euro

Der Gewinnerbeitrag wird im offiziellen Programm der »Montforter Zwischentöne« am 22. Juni 2017 realisiert. Das Team erhält zudem ein Preisgeld von 1.000 Euro.

… hier die Wettbewerbsausschreibung HUGO 2017 downloaden.

 

Die Jury

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Folkert Uhde 
Künstlerischer Leiter der 
Montforter Zwischentöne

Folkert Uhde gehört zu den renommiertesten Experten für neue Aufführungsformen klassischer Musik. Mit der Koproduktion der international erfolgreichen Oper »Dido & Aeneas« der Choreographin Sasha Waltz begann die Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen und Kulturmanager Jochen Sandig, mit dem er 2006 das inzwischen international etablierte Radialsystem V als »New Space for the Arts in Berlin« gründete. 2009 wurde er für seine »innovative Herangehensweise« als Kulturmanager des Jahres ausgezeichnet.

 

 Wolfgang Burtscher

Wolfgang Burtscher 
Obmann des Kulturkreis Montforthaus

Dr. Wolfgang Burtscher wurde am 19. September 1948 in Feldkirch geboren und studierte später Jus an der Universität Wien. Von 1985 bis 1995 war er Chefredakteur des Aktuellen Dienstes im ORF Landesstudio Vorarlberg, 1997 wurde er zum Landesintendanten bestellt, bis er dann von 2002 – 2011 die Funktion des Landesdirektors innehatte. 2016 wurde er einstimmig zum Obmann des Kulturkreis Montforthaus gewählt und unterstützt mit diesem den HUGO.

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Sarah Wedl-Wilson 
Vizedirektorin für Außenbeziehungen 
Universität Mozarteum Salzburg

Sarah Wedl-Wilson wurde 1969 in London in eine Musikerfamilie hineingeboren und besuchte das älteste britische Mädchengymnasium in Canons, Nordlondon. Nach dem Studium fiel Ihre Berufswahl auf Kulturmanagement, das sie über die letzten zwanzig Jahre von der Orchestertouring Department von IMG London über die Betriebsbüros der Camerata Salzburg und der Kölner Philharmonie, als Künstlerische Leiterin des Kulturprogramms auf dem bayerischem Schloss Elmau und schließlich als Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Innsbrucker Meister- und Kammerkonzerte nach Tirol führte, wo sie eine Dekade an der Seite von René Jacobs wirkte. Seit Oktober 2014 ist Sarah Wedl-Wilson Vizerektorin für Außenbeziehungen an der Universität Mozarteum Salzburg.

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Prof. Annekatrin Klein 
Studiengangsleiterin Master of Arts in Musikpädagogik
Hochschule für Musik Basel

Annekatrin Klein studierte Klavier und Instrumentalpädagogik an der Universität der Künste Berlin und am Conservatoire National Supérieur de Musique Lyon in den Klassen von Prof. Elena Lapitzkaja und Prof. Géry Moutier. Ihre künstlerischen Schwerpunkte liegen im Grenzbereich von Musik und Theater und in der zeitgenössischen Musik. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe Weitwinkel, einer Produktionsgemeinschaft für zeitgenössisches Musiktheater, die bereits zahlreiche Uraufführungen an verschiedenen Bühnen realisiert hat.  2012/13 konzipierte A. Klein im Auftrag des Tonhalleorchesters Zürich eine Kammermusikreihe für Kinder und inszenierte das Eröffnungskonzert.

Ortwein-3566-300x200 Jörg Maria Ortwein 
Künstlerischer Leiter des 
Vorarlberger Landeskonservatoriums

Jörg Maria Ortwein war seit 1989 am Vorarlberger Landeskonservatorium als Lehrender, Beauftragter für die internationale Zusammenarbeit und als Abteilungsleiter tätig. Als Musiker und Bildungswissenschaftler liegt sein wissenschaftliches Interesse insbesondere an der Schnittstelle von Sozialwissenschaften und Musikpädagogik. Das Konservatorium als zukunftsweisende Einrichtung für das Bildungsspektrum zwischen Begabungsförderung, Berufsstudien und Weiterbildung in einer europäischen Region zu etablieren, ist für ihn zu einer seiner wesentlichen Aufgaben geworden.