»Wir wollen für das Neue begeistern«

Dr. Wolfgang Burtscher über den Kulturkreis Montforthaus

Begegnungen mit spannenden Persönlichkeiten, Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern, ein Blick hinter die Kulissen: Der Kulturkreis Montforthaus bietet Kulturinteressierten die Möglichkeit, mit dem Kulturangebot im Montforthaus Feldkirch und den Montforter Zwischentönen auf Tuchfühlung zu gehen. Obmann Dr. Wolfgang Burtscher im Gespräch über Aufgaben, Herausforderungen und Chancen eines engagierten »Lobbyings« für die Kultur.

Der »Kulturkreis Montforthaus« bietet Menschen, dies ich mit dem Programm der Reihe verbunden fühlen, besondere Möglichkeiten:

– 3 x jährlich exklusive Vorabinfos zu den Montforter Zwischentönen
– 25% Rabatt auf Zwischentöne-Tickets
– Zutritt zu einer »Kulturkreis«-Probe
– Kostenloser Zutritt für zwei zu einem Meet & Greet mit spannenden Persönlichkeiten
– Ein »Salon Paula« pro Jahr exklusiv für den Kulturkreis reserviert.
– Neue Mitglieder erhalten ein exklusives Willkommensgeschenk

 


 


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Herr Dr. Burtscher, der Kulturkreis Montforthaus hat sich bei seiner Gründung vorgenommen, ein Botschafter des Hauses zu sein – wie lautet seine Botschaft?

Wir verstehen uns als Fürsprecher für die Kultur im Montforthaus. Nicht nur, aber auch mit Priorität für die Montforter Zwischentöne. Weitere Formate, für die wir uns engagieren, sind zum Beispiel die Konzerte des Symphonieorchesters Vorarlberg, die des Sinfonischen Blasorchesters und die Auftritte von Studierenden des Landeskonservatoriums. Insgesamt ist unser Ziel, dass die Kultur allgemein und die Montforter Zwischentöne im Speziellen in der Bevölkerung noch besser verankert sind. Der Übergang vom Feldkirch Festival ist hier noch nicht ganz abgeschlossen. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen »herüberzuholen« und sie für das Neue zu begeistern.

Kultur braucht Förderung. Welche Rolle kann und sollte eine Vereinigung wie der Kulturkreis Montforthaus im Gesamtkontext der Kulturförderung einnehmen?

Das hängt natürlich stark von der Zahl der Mitglieder ab. Unsere Mittel sind beschränkt, aber was wir mit rund 80 Mitgliedern einbringen, um junge kreative Musikerinnen und Musiker zu fördern, ist schon eine beachtliche Leistung. Eine Idee, die wir nach Möglichkeit umsetzen werden, sind Einführungsvorträge. Damit wollen wir die Hemmschwelle, sich auf innovative Konzertformate einzulassen, abbauen. Eine wichtige Rolle spielt die immaterielle Dimension unserer Arbeit. Diese drückt sich unter anderem im Aufbau von Kooperationen aus. Dank der Zusammenarbeit mit den Freunden des Landestheaters etwa können wir nun auch ein größeres Publikum in außerhalb von Feldkirch erreichen.

Mit dem Wettbewerb Hugo für Studierende fördern die Zwischentöne die Entwicklung innovativer Konzertformate. Inwiefern ist der Kulturkreis Montforthaus dabei involviert?

Mit dem Hugo haben die Montforter Zwischentöne ein Format geschaffen, das Studierende auffordert und dazu ermutigt, neue Wege zu gehen. Der Kulturkreis unterstützt den Wettbewerb dadurch, dass er das gesamte Preisgeld übernimmt, das Siegerprojekt finanziert und in der Jury vertreten ist, für uns eine sehr spannende Aufgabe. Konzepte zu entwickeln, die innovativ, anspruchsvoll und auch tatsächlich umsetzbar sind, ist eine Herausforderung.

Interview_Burtscher-2Wer fördert, der gewinnt. Welche Vorteile bringt mir eine Mitgliedschaft im Kulturkreis Montforthaus?

Sich zu engagieren, ist beim Kulturkreis in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn. Dazu zählen klarerweise auch konkrete Vorteile. Unsere Mitglieder erhalten zum Beispiel 25 Prozent Rabatt auf Eintrittskarten für die Montforter Zwischentöne. Sie werden zudem vor jedem Schwerpunkt, also drei Mal pro Jahr, exklusiv vorab über das Programm informiert. Ein Highlight für unsere Mitglieder ist sicher die Kulturkreisprobe, die einen einzigartigen Blick auf die künstlerische Arbeit vor dem Konzert ermöglicht. Und wer will, kann sich die Montforter Zwischentöne zu sich nach Hause holen, denn ein Salon Paula pro Jahr findet jeweils bei einem Mitglied statt.

Die Zwischentöne orientieren sich unter anderem auch an den Stimmungen, Bräuchen und Festen der Jahreszeiten. Gibt es ein Thema, das Sie persönlich besonders berührt hat?

Die Morgenkonzerte sind für mich immer ein besonderes Highlight, vor allem im Winter. Wenn es noch dunkel ist und zu dämmern beginnt, sich mit Musik in den Tag einzustimmen, das ist eine wunderbare Erfahrung. Beeindruckend finde ich auch, dass die Montforter Zwischentöne kontroverse Themen aufgreifen und diskutieren, zum Beispiel die Vision »Rheinstadt« oder das Match im Schwurgerichtssaal, ein Streit über den Streit. Das sind alles neue Formate mit Zukunft.

Was wünschen Sie den Zwischentönen für die Zukunft?

Ich wünsche den Zwischentönen, dass sie quantitativ ebenso erfolgreich werden, wie sie es qualitativ schon jetzt sind. Dazu zähle ich neben dem Publikumserfolg, also steigenden Besucherzahlen, die mediale Resonanz, auch über die Landesgrenzen hinaus. Beides zusammen ist notwendig, um den langfristigen Fortbestand der Zwischentöne zu sichern.

Dr. Wolfgang Burtscher ist Obmann des Kulturkreises Montforthaus.

 


 


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