Über die Zwischentöne

 

 

Von »anfangen« bis »vollenden« – drei Jahre Montforter Zwischentöne 

Im Januar 2015 wurde das neu gebaute Montforthaus eröffnet und bereits im Februar starteten die »Montforter Zwischentöne« mit ihrem allerersten Schwerpunkt. Damals vereinbarten wir mit unserem Träger, dem Montforthaus Feldkirch, eine Zusammenarbeit über drei erste Jahre, um danach gemeinsam zu evaluieren und die weitere Vorgangsweise zu entscheiden.

Unser Ziel war, eine neue Festivalform zu entwickeln, die Alltagskultur und Musik in Formaten verbindet, die unmittelbare ästhetische Erfahrungen ermöglichen.
Ästhetik im Sinne ihres altgriechischen Wort stammes, der nichts anderes als »Wahrnehmung« bedeutet. Die intensive Wahrnehmung eines Kunstwerkes, durch die wir es in einen persönlich bedeutsamen Kontext stellen. Es mit den eigenen Kompetenzen, Fragen, Biografien, den inneren und äußeren Räumen der Besucher verbinden und damit das Publikum als Teilnehmende und Teilgebende zu gewinnen.

 

Schwerpunkte im Jahr 2018

aufbrechen, heimkehren
2. Februar 2018, 22. bis 25. Februar 2018

begehren – Über das Verlangen
1. Juni 2018, 27. Juni bis 1. Juli 2018

schweigen – Leere, Stille, Zwischenraum
8. bis 18. November 2018

 

»The Content is the message« Bazon Brock

Bedeutsamkeit hieß für uns aber immer auch, kraftvolle Beiträge zur Entwicklung der Stadt und Region zu liefern. Heimische Künstlerinnen und Künstler mit internationalen in Kooperation zu bringen. Im Sinne eines kulturellen Kompetenztransfers wertvolles externes Wissen in die Region zu holen und hier fruchtbar zu verankern. Ein lebendiger Verhandlungsort zu sein, für zentrale gesellschaftpolitische Fragen.

Fast alle Ereignisse der Zwischentöne waren und sind deshalb Neuentwicklungen bezogen auf das Hier und Jetzt des Landes, die in Feldkirch erstmals aufgeführt wurden.

Unser Anspruch ist, dass die »Montforter Zwischentöne« sowohl künstlerisch als auch gesellschaftlich mit ihrem Umfeld in ständiger Resonanz und gleichzeitig in ihrer Zeitgenossenschaft und formalen Qualität überregional relevant sind. Alle diese Haltungen sind eng verknüpft mit dem Selbstverständnis und der Positionierung des Montforthauses. Die Zusammenarbeit mit Führung und Team ist getragen von Neugier, Engagement und Freude. Ein gegenseitiger Austausch von Inspiration, praktischem Know-how, Mut und Vertrauen.

Unser erster Schwerpunkt vor drei Jahren lautete »anfangen – Über das Beginnen«. Der Kreis schließt sich jetzt mit dem Nachdenken über »vollenden«.

Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde
Künstlerische Leiter der Montforter Zwischentöne

Die schönsten Momente der vergangenen Zwischentöne finden Sie hier

27_Mörder Seelen @ Lisa Mathis

“Mörderseelen” Konzert im Alten Hallenbad mit Raimund “Tschako” Jäger, Reinhard Haller und Anton Vogel